Medienpädagogisch-informationstechnische Berater und Tutoren
Medien spielen in der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle. Das Medienverhalten vieler Erwachsener hat sich ebenfalls grundlegend geändert, was sich wiederum auf die Erziehung auswirkt. Die Schule muss auf das veränderte Medienverhalten reagieren. Für eine effektive Medienerziehung fehlt aber den meisten Lehrerinnen und Lehrern die entsprechende Ausbildung. Neue Medien (Computer und Netzwerke) eröffnen zudem eine Fülle an didaktischen Möglichkeiten. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus veranlasste daher, die medienpädagogische Beratung für die bayerischen Schulen neu zu organisieren. Für alle Schularten gibt es seit Beginn dieses Schuljahres medienpädagogisch-informationstechnische Berater (MIB), die das neue Konzept umsetzen sollen. Die Aufgaben eines MIBs sind sehr vielfältig. Das langfristige Ziel ist die Schaffung eines Beratungsnetzes, in das alle Beraterinnen und Berater, aber auch alle Kolleginnen und Kollegen ihre Kenntnisse und Erfahrungen einbringen, um die Medienarbeit an den Schulen effektiver zu gestalten.
Für die Realschulen in der Oberpfalz wurde mir diese Beratungs- und Koordinationsaufgabe übertragen. Neben der informationstechnischen und medienrechtlichen Beratung möchte ich dazu beitragen, den Einsatz der „neuen Medien“ im Unterricht zu verstärken. Wichtig ist mir dabei, möglichst viele Fächer der Realschule einzubeziehen und didaktisch sinnvolle Konzepte zu entwickeln bzw. vorhandene Konzepte bekannt zu machen.
Da es kaum möglich sein wird alle Realschulen der Oberpfalz zu besuchen, um mein Konzept vorzustellen, wurde, in Absprache mit der Dienststelle des Ministerialbeauftragten, ein Multiplikatorensystem entwickelt.
Die Multiplikatoren (Tutorinnen/Tutoren) übernehmen in diesem System sehr wichtige Rolle. Sie sind das Bindeglied bzw. die Schnittstelle zwischen dem MIB und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort.